Meine Schätze

Werde ein Schatzsucher

Sensible und hochsensible Kinder haben es nicht immer einfach in dieser leistungsorientierten Welt mit einem Schubladendenken. Normal scheint, was als normal gewünscht wird.

 

Was ist schon normal?

Hochsensible Kinder fühlen sich manchmal nicht wohl in ihrer Haut, weil sie sich anders als andere Kinder wahrnehmen. Neben der Selbstwahrnehmung kommt noch die Bewertung von außen, die Kinder bekommen die Reflektion, dass sie nicht in die „Normal-Schublade“ passen.

Schnell wird man zu einem Sonderling, Mimose oder Weichei abgestempelt. Die feinfühligen Kinder sind verunsichert und kommen sich vor, wie auf einem anderen Planeten, weil sie sich unverstanden fühlen und anders als andere Kinder sind.

Anders heißt aber nicht besser oder schlechter, sondern einfach eben anders!

Hochsensible Kinder wollen verstanden werden! – hier mehr zum Thema: Mein Kind ist so sensibel

„Stell dich nicht so an“, „Reiß dich mal zusammen“, „Sei doch mal normal“, diese und viele weitere Botschaften hören die sensiblen Kinder oftmals tagtäglich. Doch wer oder was ist denn eigentlich „normal“? Wer legt die Norm fest?

 

Jedes Kind ist genial und total normal

In meinem Buch „Ich bin wie ich bin – genial und total normal“ möchte ich Kindern Mut machen, dass sie sich mit ihrer intensiven Gefühlswelt und Wahrnehmung nicht fremd fühlen müssen, sondern einzigartig und besonders sind. Sie sollen lernen, ihre angeborene Gabe und ihr Anderssein als ein Geschenk anzusehen und mit ihrer sensiblen Wahrnehmung im Alltag gut zu Recht zu kommen. Wenn bestimmte Dinge beachtet werden, lebt es sich als hochsensibler einfach leichter. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

 

Gefühle wollen gefühlt werden.

Kinder, die sich bewusst anpassen und ihre Gefühle unterdrücken, lernen ihre Sinnesempfindungen zu verleugnen. Das erzeugt Leid, welches sich auf verschiedenen Ebenen ausdrücken kann. Um anderen zu gefallen und möglichst „normal“ zu sein, machen sich selbst zum Objekt.

 

Eltern sollten mit ihren Kindern auf Schatzsuche gehen

Eltern können ihren Kindern helfen sich in dieser Welt zuhause zu fühlen, indem sie ihre Kinder annehmen und sie stärken. Hochsensible Kinder wollen sich verstanden fühlen – mein  Anliegen für hochsensible Kinder und deren Eltern:

„Hilf mir, mich in meiner Gefühlswelt zu verstehen“

Legen Sie den Focus auf alle positiven Charaktereigenschaften und Fähigkeiten. Entdecken Sie gemeinsam mit Ihrem Kind seine Stärken und die inneren Schätze – stärken Sie so das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein Ihres Kindes.

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es ganz besondere Eigenschaften hat. Es geht nur darum, diese wertzuschätzen und in die richtigen Bahnen zu lenken.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern viel Freude bei der Schatzsuche!

 

Text Copyright/Autorin: Sabina Pilguj

www.ibi-za.de

Sabina Pilguj
Sabina Pilguj
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Im Sonnenjahr 2017 habe ich mich entschlossen mit einem Blog „Ibiza-Prinzip“ online zu gehen. Ich schreibe über alltägliche Themen, über Hochsensibilität, den Lifestyle-Hippie, Yoga und Kinderyoga sowie über unsere tierischen Freunde.

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